Humanitäre Hilfe wirkt – heute und für die Zukunft

Am 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe. Dies ist ein Anlass, um an all jene zu denken, die sich weltweit für Menschen in schwierigen Situationen einsetzen. Humanitäre Hilfe bedeutet dabei nicht nur schnelle Unterstützung in Krisen, sondern auch Zugang zu Gesundheit und Bildung sowie den Aufbau von Strukturen, die langfristig wirken.

Genau hier setzt unser Projekt Fight4OralHealth in Eswatini an. Gemeinsam mit der Earnshaw Oral Health Foundation verbessern wir die Mundgesundheit der ländlichen Bevölkerung durch Prävention, Ausbildung und zahnmedizinische Versorgung.

Ein aktuelles Beispiel: Gemeinsam mit Caritas Eswatini und der MA Dental Surgery konnte ein Team um Dr. Jason Earnshaw zahlreiche Menschen in einer ländlichen Region untersuchen und behandeln – von Kontrollen bis zu Zahnentfernungen und kleineren Eingriffen. Für die angehenden Fachkräfte vor Ort war der Einsatz zugleich eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrung zu sammeln und von erfahrenen Kolleg:innen zu lernen.

Genau das verstehen wir unter humanitärer Hilfe: akute Beschwerden lindern und gleichzeitig Wissen und Strukturen aufbauen, die nachhaltig wirken.

Wir danken allen, die sich weltweit für ein Leben in Gesundheit und Würde engagieren – und freuen uns, einen Beitrag dazu zu leisten.

Tag der humanitären Hilfe

Schauen Sie in die Welt der Fight4Sight Stiftung

Erfahren Sie mehr über uns, über das, was wir tun, das, was wir mit Ihnen bewegen und wie wir unseren Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe in verschiedenen Projekten umsetzen. Begleiten Sie uns, wie wir weltweit Augen- und Allgemeinmedizin stärken, Menschen Bildung ermöglichen und Böden regenerieren. Unser Film nimmt Sie mit vor Ort und lässt Sie hinter die Kulissen der Fight4Sight Stiftung blicken.

Agroforestry4Future

Junge Menschen in Agroforestry ausbilden, wirtschaftliche Existenzen ermöglichen, die Natur und das Klima aktiv schützen

nachher

Liebe Gönnerinnen, liebe Gönner, wir bitten Sie um Unterstützung eines wirkungsvollen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projektes in Afrika.

In Uganda, einem der ärmsten Länder der Welt, haben wir mit unserem lokalen Partnerinstitut im Luweero Distrikt ein vielversprechendes Agroforestry- Ausbildungsprojekt begonnen: Agroforestry4Future. Innerhalb von drei Jahren werden dort junge Menschen, betreut von einem Experten-Team, ausgebildet, um zusammen mit der Bevölkerung in 15 Dörfern dieses regenerative und hochproduktive Landwirtschaftssystem aufzubauen und an 36 Schulen zu unterrichten, praxisorientiert im eigenen Agroforestry-Schulgarten.

In Uganda leben 16 Mio. Menschen in extremer Armut, mit weniger als zwei Dollar pro Tag. Rasches Bevölkerungswachstum und Flüchtlingsströme aus Südsudan und Somalia, Monokulturen, extreme Entwaldung und Bodenerosion verschärfen die Nahrungsmittelknappheit.

 

Die Landwirtschaft wird zunehmend mit gravierenden Problemen konfrontiert:

  • Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität sind bedroht durch Landausbeutung bzw. -nutzung, Bevölkerungswachstum und Klimawandel
  • Veränderte, unstete Wetterperioden reduzieren erheblich die Produktivität der Monokulturbetriebe
  • Abholzung der Wälder für Monokulturen, für Strassenbau und Brennholz, unzureichende Aufforstung und Nachpflanzung von Jungbäumen
  • Die meisten Bauern haben keine Grundschulbildung
  • Den Bauern fehlt das Wissen über nachhaltige, effiziente Nahrungsmittelproduktion
  • Es fehlen Ausbildungsplätze und funktionierende Betriebe, die als Anschauungsbeispiele für eine produktive Landwirtschaft dienen könnten
  • Monokulturen erfordern den grosszügigen Einsatz von Pestiziden und Mineraldüngung
  • Mangels Jobs und Perspektiven verlassen viele Junge ihr Zuhause, gehen in die Grossstadt
  • Kinder müssen oft Feldarbeit leisten, besuchen deshalb nicht (regelmässig) die Schule
  • In Schulen gibt es wenig und einseitiges Essen (Mais oder Kochbananenbrei)
  • Fehlendes Bewusstsein für ausgewogene Ernährung und deren Einfluss auf die Gesundheit

Unser Agroforestry4Future-Projekt bekämpft diese Probleme

Konkrete Spendenbeispiele

CHF 40.- 20 kg Saatgut, Bohnen und Mais
CHF 80.- 40 junge Frucht- und Holzbäume
CHF 100.- 2’000 Cocoyam- Setzlinge
CHF 300.- Pflanzen- & Baummaterial für 500 m2 Schulgarten, inkl. Transporte

  • Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
  • Spenden Sie
    via QR-Codeoder via IBAN:
    CH07 0900 0000 6195 8393 1
    SWIFT: POFICHBEXXX
    Postfinance CH- 3030 Bern