besuch madagassischer ärzte

Einblick in die Praxis der Berner Augenklinik

Die Insel Madagaskar im Indischen Ozean gehört zu den ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt von weniger als zwei Franken pro Tag. Jeder dritte Mensch leidet Hunger. Korruption und Armut prägen das Land.

Es gibt keine Krankenversicherung. Die Zustände in den öffentlichen Spitälern ist frustrierend. Es fehlt an allem. Madagassische Ärzte befinden sich in einer schwierigen Situation. Sie wollen helfen, verfügen aber nicht über die nötigen Mittel.

Besuch madagassischer Ärzte in der Berner AugenklinikIm Juli besuchen zwei Ärzte die im grössten öffentlichen Spital der Hauptstadt Antananarivo tätig sind die Schweiz. Die im Bereich der Ophthalmologie (Augenheilkunde) arbeitenden Ärzte erhielten im Rahmen der Hospitation Einblick in unterschiedlichen Bereiche der Tätigkeiten der Berner Augenklinik.

So konnten sie an Sprechstunden von unterschiedlichsten Fällen teilnehmen. Erhielten Erklärungen zur bildgebenden Diagnostik und konnten Katarakt Operationen, Linsenaustausch und Vitrektomie beiwohnen.

Nach dem Besuch sagte Dr. M. Rajaona: „Wir Jungen sind hoffnungsvoll und hoch motiviert!“. Das Ziel der beiden Ärzte ist es, die an der Berner Augenklinik gemachten Erfahrungen im Rahmen der Möglichkeiten in ihrem Land einzubringen. Die Situation im Gesundheitswesen zu verbessern und unabhängiger von der Hilfe fremder Staaten und Unterstützern zu werden.

stiftung compaterra

Ausbildung und Therapie für Mensch und Tier

In der Stiftung Compaterra setzen sich Menschen mit einem Handicap für Menschen mit einer Behinderung oder einer anderen Benachteiligung ein. Die Stiftungsgründer sind beide stark sehbehindert img_tier2xund haben sich trotzdem ihren Traum erfüllt. Sie helfen Blinden, Sehbehinderten und anderweitig handicapierten Menschen, mit tiergestützter Therapie. Zudem bilden sie Blindenführhunde, Assistenzhunde, Sozialhunde, Pferde und Ponys aus.

Die Stiftung Compaterra konnte für Menschen und Tiere ein optimales Zuhause erwerben. Der Hof Wahlenhaus in Guggisberg mit einem Haupthaus, verschiedenen Nebengebäuden und genügend Weideland ermöglicht ein tiergerechtes Umfeld mit vielen Möglichkeiten für die Therapiearbeit. Leider können noch nicht alle Gebäude genutzt werden. Sie sollen in den kommenden Jahren in verschiedenen Phasen weiter ausgebaut werden.

Wir unterstützen die Stiftung Compaterra, weil die Initianten trotz ihrer Behinderung mit beeindruckendem Engagement anderen Schicksalsgefährten bei der beruflichen Eingliederung helfen, den Menschen Mut machen und damit Grosses leisten.

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