Fight4OralHealth

Zahnmedizinische Grundversorgung in Eswatini

In Eswatini führen Karies, Zahnfleischerkrankungen und Infektionen häufig schon in jungen Jahren zu Zahnverlust und vermeidbaren gesundheitlichen Problemen. Mit unserem Projekt Fight4OralHealth wollen wir die Mundgesundheit nachhaltig verbessern und den Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung stärken.Fight4OralHealth
Gemeinsam mit der Earnshaw Oral Health Foundation entsteht eine moderne Zahnklinik mit Ausbildungszentrum. Durch hochwertige Behandlungen soll die Klinik wirtschaftlich tragfähig sein und gleichzeitig den ärmsten Bevölkerungsgruppen kostenlose zahnmedizinische Versorgung ermöglichen.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist ein landesweites Präventions- und Prophylaxeprogramm an Schulen. Ergänzend dazu sind mobile Einsätze geplant, um auch abgelegene Regionen zu erreichen und akute Schmerzbehandlungen anzubieten.

Langfristig setzt Fight4OralHealth auf Ausbildung und Nachhaltigkeit: Zahnärzte/Zahnärztinnen, Dentalhygieniker*innen und Assistenzpersonal werden vor Ort ausgebildet, um die Versorgung dauerhaft zu verbessern. Begleitet wird das Projekt ehrenamtlich vom Thuner Zahnarzt Dr. Chris Hasler. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine gesündere Zukunft in Eswatini.

So können Sie Fight4OralHealth unterstützen:

CHF 60.–: Material und Medikamente für einen Tag Schmerzbehandlungen in abgelegenen Dörfern

CHF 150.–: Finanzierung von Material für eine Woche Hilfseinsätze aller Art

CHF 750.–: Eine Woche Präventivprogramm in Schulen mit einem Gesundheitsteam inkl. Zahnarzt/Zahnärztin

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Diagnosegeräte und Verbrauchsmaterialien

Wir sammeln in der Schweiz gebrauchte und funktionsfähige medizinische Geräte sowie Verbrauchsmaterialien aus den Bereichen Ophthalmologie, Zahnmedizin und Allgemeinmedizin. Sambhav Nepal Diese senden wir in Containern an Partnerkliniken in Entwicklungsregionen. Nach der erfolgreichen Erstausstattung des Grace Vision Augenzentrums (Container-Reise im Oktober 2022, Ankunft im Dezember 2022) sind weitere Medizinzentren an der Grenze zu Moçambik geplant.

Das Projekt stützt sich auf langfristige Kooperationen mit Augenkliniken, Spenderpraxen und Logistikpartnern. Im Zentrum steht die Hilfe zur Selbsthilfe, um die lokale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu stärken.

Medizinische Grundversorgung in Nepal

Gesundheitszugang für Menschen in schwer zugänglichen Bergregionen in Nepal

Wir engagieren uns in Nepal für den Zugang zur Gesundheit in schwer zugänglichen Bergregionen. Als Selbstversorger sind die Menschen in diesen Gebieten darauf angewiesen, dass möglichst alle aus der Familie auf den Felder mitarbeiten können. Sambhav Nepal Erkrankte oder verunfallte Personen mussten bisher zu Fuss über mehrere Stunden oder sogar Tage in ein Spital transportiert werden. Durch den Ausfall der Helfer auf den Feldern riskierten sie, zu wenig Nahrung produzieren zu können und später Hunger zu leiden. Deshalb fällt es den Angehörigen oft schwer, zu entscheiden, ob eine Reise in ein Spital angegangen werden soll oder nicht. Die Möglichkeit in sogenannten Health Post Labs eine Erstdiagnose zu stellen, erleichtert den Entscheid. Sollte es dann wirklich notwendig sein in ein Spital zu fahren, kommen die Offroad Ambulanzen zum Einsatz. Diese erlauben es, betroffene Personen ohne Begleitung in ein Spital zu fahren, so dass die Angehörigen weiter auf den Feldern arbeiten können, nicht zusätzlich belastet werden und verletzte, kranke oder auch Schwangere mit Komplikationen rechtzeitig in ein Gesundheitszentrum gebracht werden können. Unser Partner vor Ort, Sambhav Nepal, agiert für die Umsetzung des Projekts direkt mit den Bewohnern in den Bergdörfern sowie den lokalen Behörden.

Mobile Klinik für die ärmsten Menschen in Tansania

In Tansania sterben täglich immer noch mehrere Frauen in Folge von Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen – die hohe Sterberate können und wollen wir nicht akzeptieren. Mobile Klinik für die ärmsten Menschen in Tansania Um Müttern und Säuglingen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation eine würdevolle, professionelle, medizinische Betreuung zu gewährleisten, wurde zusammen mit der Stiftung NURU die mobile Klinik ins Leben gerufen. Seit Februar 2023 ist die Klinik täglich unterwegs und es konnten seither weit über 1000 Schwangerschaftskontrollen, gegen 10’000 allgemeine medizinische Konsultationen, 1350 Laboruntersuchungen und mehr als 2500 Impfungen für Kleinkinder durchgeführt werden.

Dank der engagierten Unterstützung der Fight4Sight Stiftung konnte die Klinik 2024 mit Solarenergie ausgerüstet werden. Damit ist nicht nur eine zuverlässige Gesundheitsversorgung gewährleistet, sondern auch die langfristige Selbstfinanzierung des Projekts.

Einen Einblick in den Alltag der mobilen Klinik erhalten Sie in folgendem Video:

 

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